Lilian Zamorano


1960 in Franca im Bundesstaat Sao Paulo geboren, erhielt Lilian Zamorano bereits als Kind Klavierunterricht. Später studierte sie in Campinas im Bundesstaat Sao Paulo Komposition und Dirigieren mit Schwerpunkt Chorleitung und war danach mit großem Engagement als Chorleiterin in Brasilien tätig.

Lilian Zamorano

Lilian Zamorano

Mit ihrem zweiten Instrument, der Geige, war sie in Campinas in zwei Jugend- und Studentenorchestern aktiv.
Die Lehrberechtigung für Hochschulen erwarb Lilian Zamorano an der Universität in São Carlos, wo sie auch zwölf Jahre als Musikdozentin tätig war und den Universitätschor leitete, mit dem sie erfolgreich an vielen Wettbewerben teilnahm.
Als Pianistin erweiterte sie später ihre Vielseitigkeit auch als Mitglied einer Jazzband.

Lilian Zamorano

Lilian Zamorano (Foto: Ahmad Ahmadi)

Während ihres Gaststudiums an der Ludwig-Maximilians-Universität im Fach Musikpädagogik in den Jahren 1998 – 2000 entschied sie sich, in München zu leben und zu arbeiten.

Dort leitet sie heute die Chöre „Cantares“, „Catch a tune“ und den sog. „Dienstagschor”.

Cantares bringt ausschließlich brasilianische Chormusik zur Aufführung.

Nicht-brasilianische Chormitglieder werden durch einen brasilianischen Sprachcoach mit den Besonderheiten der Aussprache vertraut gemacht.
Die rhythmische Vielfalt der brasilianischen Musik wird bei einigen Stücken zusätzlich durch Bodypercussion hervorgehoben. Viele Sängerinnen und Sänger erhalten professionelle Stimmbildung, Rhythmus- und Sprachtraining.
Diese umfassende musikalische A cappella-Arbeit sowie auch die Kooperation mit hervorragenden brasilianischen Instrumentalisten macht die Interpretation brasilianischer Chormusik durch Cantares für das Publikum zu einem ganz besonderen musikalischen und optischen Konzerterlebnis.
Cantares ist außerdem ein Verein, der sich im Rahmen vielfältiger Veranstaltungen (wie z. B. Chortreffen oder Workshops mit Musikern wie Pablo Trindade, Paulo Malaguti Pauleira, Gilson de Assis, u.a.) für die Begegnung mit der brasilianischen Kultur einsetzt.

Bei „Catch a tune“, einem bekannten Namen in der Münchner Chorszene, liegt der musikalische Schwerpunkt auf Jazz, Swing, brasilianische Musik mit englischsprachigen Texten, Rock und Pop. Catch a tune – eine Abwandlung des englischen Ausdrucks „catchy tune“ für „Ohrwurm“ – ist auch Programm dieser Formation: Sie verzaubert das Publikum mit eingängigen Melodien, die man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt!
Catchatune singt à capella, aber auch mit Klavierbegleitung, Trio und Band.

Der „Dienstagschor“ zeichnet sich vor allem durch seine stilistische Offenheit und Vielseitigkeit aus. Das Repertoire reicht von Klassik über Pop bis Jazz.
Die Chorarbeit ist weniger konzertorientiert – vielmehr steht hier die der unterschiedlichen Musikliteratur angemessene stimmbildnerische Schulung und stilistische Sorgfalt im Vordergrund.

Lilian Zamorano war lange Jahre Mitglied des VIA-NOVA-Chores, welcher – auf hohem Niveau musizierend – auch über ein umfangreiches zeitgenössisches Repertoire verfügt. Auch mit diesem Chor hat sie erfolgreich an vielen Wettbewerben teilgenommen.

Lilian Zamorano leitet Workshops bei Festivals in ganz Deutschland und bietet ein spezialisiertes Coaching für Chöre, die authentisch brasilianische Musik machen möchten, sowie spezielle Rhythmik-Workshops für andere musikalische Stilrichtungen.

Ihr Privatunterricht ist eine Mischung aus Stimmbildung, Schulung im Blattsingen, Musiktheorie und Rhythmikunterricht und wird immer individuell auf die unterschiedlichen musikalischen und persönlichen Bedürfnisse und Ziele der Sängerin/des Sängers abgestimmt.

www.lilianzamorano.de